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Frida Kahlo und der »Día de los Muertos«, der Tag der Toten in Mexiko

Es war eine außergewöhnliche Veranstaltung, zu der die Bürgerstiftung an Allerheiligen, dem Feiertag, an dem traditionell der Verstorbenen gedacht wird, in die Rolf-Wagner-Halle eingeladen hatte.

Mit Kaffee und Kakao aus Mexiko wurden die zahlreichen Gäste willkommen geheißen und an das bunte, mexikanisch ausgerichtete Buffet gebeten. Nach einem ausgiebigen Frühstück stellte die Stuttgarter Kunsthistorikerin Andrea Welz die mexikanische Malerin Frida Kahlo und deren besonderen Bezug zu dem wichtigsten Feiertag Südamerikas , dem »Tag der Toten« vor. Die Feierlichkeiten, die dazu jedes Jahr Anfang November stattfinden, wurden von der UNESCO in die Liste der »Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit« aufgenommen.

Unter Mitwirkung der Mexikanerin Zulma Velarde de Jüdt, die mit ihrer Familie in Warmbronn lebt, entstand eine typische Ofrenda, der traditionelle Totenaltar bzw. Gabentisch, meist das Zentrum der Feierlichkeiten. Sie sind mit reichlich Speisen und Getränken, Blumen und persönlichen Erinnerungsgegenständen gedeckt. Die Toten sollen sich nach ihrer langen Reise aus dem Totenreich stärken und einige der Gaben wieder mitnehmen. Fotos der Verstorbenen, Kerzen und Weihrauch erinnern an gemeinsame Zeiten. Für ihre vielfältige Unterstützung möchten wir Frau Jüdt nochmals danken. Zum Abschluss wurden die Anwesenden dann noch einmal mit typischen Gerichten aus der mexikanischen Küche überrascht.

Mit ihrem finanziellen Beitrag unterstützten die Gäste den Ausbau des geplanten »Südzimmers« im Dachgeschoss des Bürgerhauses Warmbronn, das künftig für vielfältige bürgerschaftliche Aktivitäten zur Verfügung stehen wird. Die Inneneinrichtung wird in Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfeverein Prisma e.V. erfolgen, wodurch die Bürgerstiftung einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Projektes »Seehaus Leonberg« leistet.